FAQs
Häufig gestellte Fragen
Überblick & Angebot
Was ist das Ziel der AI Factory Austria?
Die AI Factory Austria AI:AT ist Österreichs nationale AI Factory im EuroHPC-Umfeld. Ihr Ziel ist es, Unternehmen, Startups, öffentlicher Verwaltung und angewandter Forschung einen klaren, praxisnahen Zugang zu KI zu geben – von der ersten Orientierung bis zum konkreten Pilotprojekt. AI:AT kombiniert dafür europäische Recheninfrastruktur, technische Expertise, Weiterbildung und ein starkes Netzwerk. Im Kern geht es darum, KI in Österreich wirksam, verantwortungsvoll und wirtschaftlich nutzbar zu machen.
Wie ist die AI Factory Austria aufgebaut und strukturiert?
AI:AT verbindet drei Ebenen: Erstens den Zugang zu KI-optimierter Recheninfrastruktur in Europa und perspektivisch zum neuen Supercomputer in Wien. Zweitens ein Service- und Hub-Modell mit Beratung, Access to Compute, KI- und Datenumsetzung, Business-Growth-Angeboten, Trainings sowie Legal-, Regulatory- und Ethics-Unterstützung. Drittens ein Partner- und Community-Netzwerk in Österreich und Europa. Genau diese Kombination macht AI:AT zu einem One-Stop-Shop – nicht nur für Hardware, sondern für den gesamten Weg von der Idee bis zur Umsetzung.
Welche Services und Ressourcen bietet die AI Factory Austria konkret an?
Das aktuelle Angebot von AI:AT deckt mehrere Stufen der KI-Reise ab. Dazu gehören insbesondere:
- Project Advisory und Erstorientierung für passende nächste Schritte
- Access to Compute – also Unterstützung beim Zugang zu europäischen HPC-Ressourcen und bei der technischen Nutzung
- AI & Data Implementation – zum Beispiel Modellwahl, Datenaufbereitung, technische Umsetzung und Unterstützung bei konkreten Use Cases
- AI & Business Growth – mit Formaten wie Discovery, Playground, PoC, Growth, Executive Track und Collaboration
- Trainings, Webinare und Workshops für unterschiedliche Reifegrade
- Trustworthy-AI- sowie Legal-, Regulatory- und Ethics-Unterstützung
- Coworking, Community-Formate und Matchmaking mit Forschung, Unternehmen und Partnern
Wie erhält man Zugang zu den Angeboten der AI Factory Austria?
Der einfachste Einstieg läuft über die Website ai-at.eu oder per E-Mail an info@ai-at.eu. Von dort aus wird geklärt, welches Format zu Ihrem Vorhaben passt – etwa Erstberatung, Training, PoC-Unterstützung, Coworking oder Access to Compute. Für bestehende Nutzer ist support@ai-at.eu die zentrale Support-Adresse; für Trainings und Kurse gibt es training@ai-at.eu. Bei einzelnen Angeboten – etwa Bundles oder Coworking – gibt es zusätzlich direkte Anfrage- oder Bewerbungswege über die Website.
Fallen für die Nutzung der AI Factory Austria Kosten an, und gibt es Förderungen?
Viele aktuelle Einstiegsangebote von AI:AT sind für berechtigte Zielgruppen kostenlos oder stark niederschwellig zugänglich – etwa einzelne Trainingsformate oder das Coworking-Angebot. Ob ein konkreter Service kostenfrei ist, hängt jedoch vom jeweiligen Angebot, der Zielgruppe, der Verfügbarkeit und dem Zugangsmodell ab. Grundsätzlich ist AI:AT öffentlich kofinanziert und verfolgt das Ziel, Hürden für Startups, KMU, öffentliche Verwaltung und Forschung deutlich zu senken. Für umfangreichere Vorhaben oder spezielle Rechenressourcen werden die Rahmenbedingungen im konkreten Fall geklärt.
Wie stellt die AI Factory Austria die Sicherheit von Unternehmensdaten sicher?
Datensicherheit und vertrauenswürdige KI sind Kernbestandteile von AI:AT. Das bedeutet: klare Zugriffsrechte, sorgfältige Daten-Governance, europäische Rechtsrahmen wie DSGVO und AI Act sowie Unterstützung bei Fragen zu Dokumentation, Compliance und verantwortungsvollem KI-Einsatz. AI:AT hilft dabei, für sensible Vorhaben die passende technische und organisatorische Umgebung zu wählen – damit KI-Anwendungen praktisch nutzbar werden, ohne Kontrolle über Daten, Prozesse und Verantwortlichkeiten zu verlieren.
Wie sieht der Zeitplan für die AI Factory Austria aus? (Supercomputer-Aufbau und Coworking Space)
AI:AT ist seit Juli 2025 operativ, erste Services laufen seit Oktober 2025. Seit dem 24. Februar 2026 ist der AI:AT Coworking Hub im SOLARIS in der Karl-Farkas-Gasse 22, 1030 Wien, geöffnet. Der Zugang zu europäischer Rechenleistung ist bereits heute möglich – unter anderem über EuroHPC-Systeme wie Leonardo in Bologna. Der neue KI-optimierte Supercomputer für Wien befindet sich in Beschaffung und Aufbau; nach aktuellem Stand ist die Inbetriebnahme für Q3/2027 vorgesehen.
Europa, Ökosystem & Souveränität
Ist die AI Factory Austria ausschließlich für österreichische Akteure gedacht, oder können auch internationale Partner sie nutzen?
AI:AT ist stark auf Österreich ausgerichtet, aber klar europäisch eingebettet. Je nach Angebot können auch Organisationen aus anderen teilnehmenden Ländern des EuroHPC Joint Undertaking zugangsberechtigt sein. Für Rechenressourcen gelten die jeweiligen europäischen Zugangsregeln und Calls. Für das aktuelle Coworking-Angebot nennt AI:AT öffentlich als Voraussetzung unter anderem einen Sitz in einem teilnehmenden EuroHPC-JU-Land sowie eine gültige UID- bzw. VAT-Nummer.
Welche europäische Dimension hat das Projekt – wie ist die AI Factory Austria in Europa vernetzt?
AI:AT ist Teil der europäischen AI-Factories-Initiative unter dem EuroHPC Joint Undertaking. Damit ist die AI Factory Austria nicht nur nationaler Ansprechpartner, sondern zugleich Schnittstelle zu europäischen Rechenressourcen, Partnern und Best Practices. Für österreichische Organisationen ist genau das ein großer Vorteil: Sie bekommen lokale Orientierung und Support, können aber gleichzeitig europäische Infrastruktur und Vernetzung nutzen. AI:AT verbindet damit nationale Use Cases mit einem größeren europäischen Innovationsraum.
Gibt es Beispiele für konkrete KI-Anwendungen, die in der AI Factory Austria entwickelt werden könnten?
Ja – und es gibt bereits erste öffentliche Beispiele. Zenta Solutions nutzt AI:AT für den Zugang zu europäischen Supercomputing-Ressourcen, um KI-gestützte Verfahren zur Strukturierung und Analyse medizinischer Daten zu testen. Another Earth trainiert mit Unterstützung von AI:AT synthetische Erdbeobachtungsmodelle auf EuroHPC-Systemen. Darüber hinaus ist AI:AT grundsätzlich offen für datenintensive KI-Anwendungen in Bereichen wie Life Sciences, Industrie, Umwelt, öffentliche Verwaltung und anderen Feldern, in denen aus Daten konkrete Wirkung entstehen soll.
Welche Rolle spielt die AI Factory Austria im Kontext der digitalen Souveränität Europas?
AI:AT stärkt digitale Souveränität, weil hier europäische Infrastruktur, offene Technologien, verantwortungsvolle KI und konkrete Anwendungsunterstützung zusammenkommen. Organisationen sollen anspruchsvolle KI-Projekte nicht ausschließlich auf außereuropäischen Plattformen aufbauen müssen, sondern Zugang zu europäischen Rechenressourcen, Kompetenzen und Governance erhalten. Souveränität bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur eigene Hardware, sondern auch Kontrolle über Daten, Prozesse, Schnittstellen und regulatorische Anforderungen.
Welche Unterstützung bietet die AI Factory Austria speziell für Start-ups?
Startups gehören klar zu den Kernzielgruppen von AI:AT. Für sie sind vor allem Formate wie Discovery, Playground, PoC, Growth, Collaboration und das Coworking-Angebot relevant. Sie erhalten Zugang zu technischem Know-how, Rechenressourcen, Sparring zu konkreten Use Cases, Vernetzung mit Forschung und Industrie sowie – je nach Format – Unterstützung bei Finanzierung, Marktzugang und Wachstum. Gerade für junge Teams ist das wertvoll, weil sie so schneller experimentieren und validieren können, ohne zuerst eigene teure Infrastruktur aufbauen zu müssen.
Welchen konkreten Nutzen haben Unternehmen von der AI Factory?
Für Unternehmen liegt der Mehrwert vor allem in einem schnelleren und risikoärmeren Einstieg in KI. AI:AT hilft dabei, sinnvolle Anwendungsfälle zu identifizieren, Machbarkeit zu prüfen, Expertise zu organisieren und passende Rechenressourcen zu erschließen. Statt alleine zwischen Technologie, Regulierung und Partnerlandschaft navigieren zu müssen, bekommen Unternehmen einen neutralen Zugangspunkt. Besonders hilfreich ist das bei anspruchsvollen oder neuartigen Vorhaben, die nicht mit Standardsoftware „von der Stange“ lösbar sind.
Wie wird mit bestehenden Unternehmens- und Forschungsinitiativen zusammengearbeitet?
AI:AT versteht sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden Angeboten, sondern als verbindender Knotenpunkt. Wo bereits starke Initiativen, Forschungsteams, Programme oder Netzwerke existieren, soll AI:AT diese sichtbar machen, einbinden und mit konkreten Use Cases verknüpfen. Das Ziel ist, Doppelstrukturen zu vermeiden und vorhandene Stärken besser nutzbar zu machen. Für Unternehmen bedeutet das: Sie bekommen nicht nur einzelne Leistungen, sondern – wenn nötig – auch den Weg zu den richtigen Partnern im bestehenden Ökosystem
Wie können sich Forschungsinstitutionen in die AI Factory Austria einbringen?
Forschungseinrichtungen können AI:AT auf unterschiedliche Weise mitgestalten: als Konsortial- und Projektpartner, mit fachlicher Expertise, mit Trainings- und Weiterbildungsbeiträgen oder in gemeinsamen Anwendungsprojekten mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung. AI:AT ist darauf angelegt, Transfer in beide Richtungen zu erleichtern – also Forschung schneller in die Anwendung zu bringen und gleichzeitig praktische Anforderungen zurück in Forschung und Entwicklung zu spiegeln. Gerade bei komplexen KI-Themen ist diese enge Verzahnung ein zentraler Vorteil.
Welche Vorteile bietet die AI Factory der öffentlichen Verwaltung?
Auch die öffentliche Verwaltung ist eine zentrale Zielgruppe von AI:AT. Öffentliche Stellen können KI-Anwendungen in einem strukturierten, verantwortungsvollen Rahmen erproben – etwa für dokumentenintensive Prozesse, Datenanalysen oder bessere Services. AI:AT unterstützt dabei technisch sowie bei rechtlichen, regulatorischen und ethischen Fragen.
Zielgruppen, Nutzen & Zusammenarbeit
Welche Unterstützung bietet die AI Factory Austria speziell für Start-ups?
Startups gehören klar zu den Kernzielgruppen von AI:AT. Für sie sind vor allem Formate wie Discovery, Playground, PoC, Growth, Collaboration und das Coworking-Angebot relevant. Sie erhalten Zugang zu technischem Know-how, Rechenressourcen, Sparring zu konkreten Use Cases, Vernetzung mit Forschung und Industrie sowie – je nach Format – Unterstützung bei Finanzierung, Marktzugang und Wachstum. Gerade für junge Teams ist das wertvoll, weil sie so schneller experimentieren und validieren können, ohne zuerst eigene teure Infrastruktur aufbauen zu müssen.
Welchen konkreten Nutzen haben Unternehmen von der AI Factory?
Für Unternehmen liegt der Mehrwert vor allem in einem schnelleren und risikoärmeren Einstieg in KI. AI:AT hilft dabei, sinnvolle Anwendungsfälle zu identifizieren, Machbarkeit zu prüfen, Expertise zu organisieren und passende Rechenressourcen zu erschließen. Statt alleine zwischen Technologie, Regulierung und Partnerlandschaft navigieren zu müssen, bekommen Unternehmen einen neutralen Zugangspunkt. Besonders hilfreich ist das bei anspruchsvollen oder neuartigen Vorhaben, die nicht mit Standardsoftware „von der Stange“ lösbar sind.
Wie wird mit bestehenden Unternehmens- und Forschungsinitiativen zusammengearbeitet?
AI:AT versteht sich nicht als Konkurrenz zu bestehenden Angeboten, sondern als verbindender Knotenpunkt. Wo bereits starke Initiativen, Forschungsteams, Programme oder Netzwerke existieren, soll AI:AT diese sichtbar machen, einbinden und mit konkreten Use Cases verknüpfen. Das Ziel ist, Doppelstrukturen zu vermeiden und vorhandene Stärken besser nutzbar zu machen. Für Unternehmen bedeutet das: Sie bekommen nicht nur einzelne Leistungen, sondern – wenn nötig – auch den Weg zu den richtigen Partnern im bestehenden Ökosystem
Wie können sich Forschungsinstitutionen in die AI Factory Austria einbringen?
Forschungseinrichtungen können AI:AT auf unterschiedliche Weise mitgestalten: als Konsortial- und Projektpartner, mit fachlicher Expertise, mit Trainings- und Weiterbildungsbeiträgen oder in gemeinsamen Anwendungsprojekten mit Unternehmen und öffentlicher Verwaltung. AI:AT ist darauf angelegt, Transfer in beide Richtungen zu erleichtern – also Forschung schneller in die Anwendung zu bringen und gleichzeitig praktische Anforderungen zurück in Forschung und Entwicklung zu spiegeln. Gerade bei komplexen KI-Themen ist diese enge Verzahnung ein zentraler Vorteil.
Welche Vorteile bietet die AI Factory der öffentlichen Verwaltung?
Auch die öffentliche Verwaltung ist eine zentrale Zielgruppe von AI:AT. Öffentliche Stellen können KI-Anwendungen in einem strukturierten, verantwortungsvollen Rahmen erproben – etwa für dokumentenintensive Prozesse, Datenanalysen oder bessere Services. AI:AT unterstützt dabei technisch sowie bei rechtlichen, regulatorischen und ethischen Fragen.
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