In der vergangenen Woche nahm die AI Factory Austria AI:AT an der MIPRO 2026 Konferenz in Opatija, Kroatien, teil.
AI:AT wurde dabei von Thomas Mayerhofer, Head of Innovation Center, sowie Linus Ersing, AI Ecosystem & Partnerships Manager, vertreten. Die Konferenz brachte Vertreter aus Forschung, Industrie, öffentlichen Institutionen, KI-Initiativen und dem europäischen High-Performance-Computing-(HPC)-Ökosystem zusammen, um über die Zukunft von Künstlicher Intelligenz, digitaler Infrastruktur und technologischer Souveränität in Europa zu diskutieren.
Die MIPRO 2026 bot eine wichtige Plattform für den Austausch über die Rolle von KI und Hochleistungsrechnen bei Europas Wandel hin zu einer intelligenteren, resilienteren und wettbewerbsfähigeren Wirtschaft. Insbesondere das Economic AI and HPC Forum widmete sich der Frage, wie AI Factories, AI Antennas und HPC-Infrastrukturen die Entwicklung, Validierung und Skalierung von KI-Lösungen sektor- und länderübergreifend unterstützen können.
AI:AT beteiligte sich mit einer Präsentation zur AI Factory Austria und ihrer Rolle im europäischen KI- und HPC-Ökosystem. Im Mittelpunkt standen koordinierte KI- und HPC-Ökosysteme in Europa, grenzüberschreitende Wertschöpfungsketten sowie die Rolle von AI Factories und AI Antennas beim Zugang zu Infrastruktur, Expertise und vertrauenswürdigen KI-Umgebungen. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei sektoralen Wertschöpfungsketten in den Bereichen Produktion, Gesundheitswesen, Energie, Mobilität und Finanzen sowie der Bedeutung von KMU und Scale-ups als wichtige Multiplikatoren für die Verbreitung und Anwendung von KI.
Ein zentrales Diskussionsthema war die Frage, wie europäische KI-Initiativen über fragmentierte Angebote hinausgehen und stärkere Mechanismen für Zusammenarbeit schaffen können. AI betonte die Bedeutung der Identifikation von Lücken im Ökosystem, des Austauschs bewährter Praktiken für grenzüberschreitende Kooperationen sowie der Entwicklung interoperabler Strukturen zwischen AI Factories, AI Antennas, Infrastrukturbetreibern, Forschungseinrichtungen und Industriepartnern.
Die Veranstaltung bot zudem zahlreiche Möglichkeiten für bilateralen Austausch und Networking. Besonders erfreulich war der Austausch mit Anders Dam Jensen, Executive Director des European High Performance Computing Joint Undertaking (EuroHPC JU). Darüber hinaus konnte AI Kontakte zu Vertreter mehrerer anderer AI Factories und verwandter Initiativen knüpfen, darunter die JUPITER AI Factory in Deutschland, AI Antennas aus Nordmazedonien (Vesilka) und Island (AIFA-ICE), SLAIF in Slowenien sowie 1HealthAI in Spanien.
Die Gespräche unterstrichen die Bedeutung praxisnaher, grenzüberschreitender Kooperationsmodelle, die Infrastruktur, anwendungsorientierte Expertise und konkrete wirtschaftliche Bedarfe miteinander verbinden. Für AI bot die Konferenz wertvolle Einblicke in die Ansätze anderer europäischer Initiativen zur Koordination von Ökosystemen, zur Förderung der KI-Adoption und zum Zugang zu HPC-Ressourcen sowie in Möglichkeiten, diese Aktivitäten künftig noch besser aufeinander abzustimmen.
Die Teilnahme an der MIPRO 2026 entsprach damit unmittelbar der Mission von AI, den effektiven und vertrauenswürdigen Einsatz von KI durch souveräne Infrastruktur, praxisnahe Expertise, gezielte Enablement-Angebote und ein starkes Netzwerk aus Forschung, Startups, Industrie und öffentlicher Verwaltung zu fördern. Veranstaltungen wie die MIPRO sind von großer Bedeutung, da sie europäischen Akteuren Raum bieten, sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und gemeinsam die nächste Phase der KI-Nutzung in Europa zu gestalten.
AI:AT bedankt sich herzlich bei Karolj Skala und dem gesamten MIPRO-Team für die Organisation dieser wertvollen Veranstaltung und für die Schaffung einer Plattform, die die europäische KI- und HPC-Community zusammenbringt.



