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News | 26. Juni, 2026

AI Ökosysteme 2026: Vernetzung, Innovation und neue Partnerschaften für den KI-Standort Österreich

Mit der Informationsveranstaltung „AI Ökosysteme 2026“ hat die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) sowie der AI Factory Austria AI:AT zentrale Akteur:innen der österreichischen KI-Landschaft zusammengebracht.

Im Mittelpunkt standen die Ausschreibung „AI Ökosysteme 2026, aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Hybrid AI und Green AI sowie die gezielte Vernetzung zukünftiger Projektpartner:innen.

Die Veranstaltung bot Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und öffentlichen Organisationen die Möglichkeit, sich über aktuelle Fördermöglichkeiten zu informieren, Erfahrungen aus erfolgreichen Projekten auszutauschen und neue Kooperationen für künftige Forschungs- und Entwicklungsprojekte anzubahnen.

FFG präsentiert Ausschreibung und Schwerpunkte

Nach der Begrüßung durch Michael Wiesmüller (BMIMI) sowie der Vorstellung der AI Factory Austria AI:AT durch Karl Kugler startete das Fachprogramm der Veranstaltung.

Als nationale Förderagentur für unternehmensnahe Forschung und Entwicklung stellte die FFG die Ausschreibung „AI Ökosysteme 2026“ vor und gab Einblicke in die thematischen Schwerpunkte, Ziele und Rahmenbedingungen der Förderung.

Vorstellung der Ausschreibung „AI Ökosysteme 2026“  - Bao-Chau Pham

Durch die Ausschreibung sollen kooperative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert und damit auch die Innovationskraft des österreichischen KI-Standorts nachhaltig gestärkt werden. Als explizites Ziel wird die substanzielle technologische Weiter- oder Neuentwicklung von AI-Kerntechnologien in den Ausschreibungsschwerpunkten Hybrid AI und Green AI verfolgt.

BMIMI setzt strategische Impulse für die Weiterentwicklung von KI in Österreich

Das BMIMI unterstrich die Bedeutung leistungsfähiger KI-Ökosysteme für die technologische Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität Österreichs.

Paneldiskussion v.l.n.r. Marta Sabou, Lukas Holzmann, Marina Luketina, Roman Rössler, Daniela Murhammer-Sas

Ein zentrales Element des Programms war die Paneldiskussion zu den Förderinitiativen Hybrid AI 2024 und 2025.

Unter der Moderation von Daniela Murhammer-Sas (BMIMI), diskutierten Marta Sabou (Wirtschaftsuniversität Wien), Roman Rössler (voestalpine), Marina Luketina (FH Oberösterreich) sowie Lukas Holzmann (x-tention) über Erfahrungen aus geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten und aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz, Forschung und Anwendung.

Die Diskussion zeigte, dass erfolgreiche KI-Innovationen insbesondere dort entstehen, wo wissenschaftliche Expertise, industrielle Anwendungskompetenz und interdisziplinäre Zusammenarbeit zusammenwirken.

Green AI gewinnt weiter an Bedeutung

Neben Hybrid AI stand auch das Thema Green AI im Fokus der Veranstaltung. Die Teilnehmer:innen erhielten Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um nachhaltige und ressourceneffiziente KI-Systeme sowie deren zunehmende Relevanz für Forschung und Industrie.

Impulsvortrag: „Green AI“ - Bernhard Geiger

Ergänzend stellte Bernhard Geiger (Know Center), die Forschungs- und Entwicklungsdienstleistung GAINS vor und zeigte Potenziale nachhaltiger KI-Ansätze für zukünftige Innovationsvorhaben auf.

Match-Making schafft die Grundlage für neue Projekte

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem direkten Austausch zwischen potenziellen Projektpartner:innen. In den von Markus Proske (FFG) und Bao-Chau Pham (FFG) moderierten Match-Making-Sessions zu den Themen Hybrid AI und Green AI wurden neue Kontakte geknüpft, Projektideen diskutiert und mögliche Konsortien für zukünftige Ausschreibungen vorbereitet.

Die hohe Beteiligung der Teilnehmenden verdeutlichte den Bedarf an Formaten, die Vernetzung, Wissensaustausch und die Entwicklung gemeinsamer Innovationsvorhaben fördern.

Gemeinsam für ein starkes österreichisches KI-Ökosystem

Mit der Veranstaltung „AI Ökosysteme 2026“ haben FFG, BMIMI und AI Factory Austria AI:AT einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Fördergebern, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Ökosystempartnern für die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz in Österreich ist.

Die Kombination aus strategischen Impulsen, konkreten Förderinformationen, Praxisbeispielen und gezielter Vernetzung schuf die Grundlage für zukünftige Forschungs- und Innovationsprojekte und stärkt den österreichischen KI-Standort nachhaltig.

Über die Ausschreibung „AI Ökosysteme 2026“ - JETZT EINREICHEN!

Die Ausschreibung „AI Ökosysteme 2026“ unterstützt kooperative Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zur substanziellen technologischen Weiterentwicklung oder Neuentwicklung von KI-Kerntechnologien in den Schwerpunkten Hybrid AI und Green AI beitragen. Gefördert werden kooperative Projekte der industriellen Forschung mit einer Förderung von 100.000 Euro bis 1 Mio. Euro pro Projekt.

Projektanträge können bis 6. Oktober 2026, 12:00 Uhr, über den FFG eCall eingereicht werden.

Jetzt einreihen: AI Ökosysteme 2026 | FFG

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