In den vergangenen Wochen begrüßte die AI Factory Austria AI:AT mehrere internationale Delegationen in ihrem Coworking Hub in Wien. Besucher:innen aus Indien, der Karibik und Spanien kamen, um mehr über Österreichs nationale Plattform für angewandte Künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen zu erfahren und sich zu Zusammenarbeit, Innovation und erfolgreichen KI-Anwendungen auszutauschen.
Stärkung der Beziehungen zwischen Österreich und Indien
Der Besuch der indischen Delegation wurde von der Wirtschaftskammer Wien organisiert und umfasste Vertreter:innen von zehn Unternehmen sowie der indischen Botschaft in Österreich.
Das AI:AT-Team stellte den Gästen die AI Factory und den Coworking Hub vor und gab Einblicke, wie KI-Projekte von der ersten Idee bis zur Umsetzung begleitet werden. Zwei im AI:AT Coworking Hub ansässige Startups, Onefold AI und CyberACI, präsentierten ihre Lösungen und Ansätze im Bereich Künstliche Intelligenz.
Im Fokus des Besuchs stand der Austausch sowie die Diskussion darüber, wie Innovationsökosysteme über Regionen hinweg besser vernetzt werden können.

Austausch mit Vertreter:innen aus der Karibik
Ein weiterer Besuch, organisiert vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), brachte Vertreter:innen karibischer Regierungen zur AI:AT.
Nach einer Einführung in die AI Factory Austria durch Karl Kugler erkundeten die Gäste den Coworking Hub und trafen die Teams von AI Austria sowie der Wirtschaftsagentur Wien.
Zum Programm gehörten außerdem:
- eine Präsentation von KI Mobil
- ein Deep Dive zum AI Act Compliance Assistant paiper.one
- ein Startup-Showcase mit Neoalp, Zenta Solution, Wictory, Infrared City, Swisdata und CyberACI

Besuch aus Barcelona
AI:AT begrüßte zudem eine Gruppe von 20 Studierenden des Institute for Advanced Architecture of Catalonia. Neben einer Einführung in die Aktivitäten von AI:AT umfasste das Programm Startup-Pitches von Soneo und MotionCast sowie eine Live-Online-Präsentation von Arnau Cuatrecasas, Innovation Space Manager der AI Factory Barcelona.
Die Gespräche zeigten ein starkes Interesse daran, wie KI kreative Disziplinen und Architektur beeinflußt. Der Austausch zwischen Studierenden, Forschenden und Praktiker:innen eröffnete neue Perspektiven und mögliche Ansätze für zukünftige Zusammenarbeit.

Eine wachsende internationale Perspektive
Die Besuche verdeutlichen das zunehmende internationale Interesse daran, wie KI-Ökosysteme in der Praxis aufgebaut werden – durch die Verbindung von Infrastruktur, Expertise und Community-Building. Die AI Factory Austria AI:AT bietet ein Beispiel dafür, wie diese Elemente in einem gemeinsamen Umfeld zusammenwirken können, das sowohl technologische Entwicklung als auch sektor- und länderübergreifende Zusammenarbeit unterstützt.


