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News | 14. September, 2026

KI-Potenzial in Wirkung verwandeln: AI:AT bei den Technology Talks Austria 2026

Bei den Technology Talks Austria 2026 zeigte die AI Factory Austria AI:AT in einem eigenen Workshop, wie aus KI-Ideen Anwendungen mit Wirkung werden.

Unter dem Motto „Empowering Europe: Technological Leadership for a Resilient Future“ fanden am 10. und 11. September 2026 die Technology Talks Austria im MuseumsQuartier Wien statt. Die Konferenz des AIT Austrian Institute of Technology brachte über 1.000 Expert:innen, Forschende sowie Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft zusammen, um über Europas technologische Führungsrolle zu diskutieren.

Teil des Programms war auch ein Workshop der AI Factory Austria AI:AT. Unter dem Titel „KI-Potenzial in Wirkung verwandeln: Services der AI Factory Austria AI:AT“ ging es am 10. September in der Arena 21 um die Frage, wie aus einer Idee eine tragfähige KI-Anwendung wird. Der Workshop verband einen kompakten Überblick über AI:AT mit drei Gesprächen aus der Praxis. Durch den Nachmittag führte Julia Eisner, AI Expert & Scientific Collaboration Lead bei AI:AT.

Zum Auftakt stellten Karl Kugler und Markus Stöhr, Co-Leads der AI Factory Austria, die AI:AT-Services vor. Wie die Unterstützung konkret aussieht, zeigten anschließend Gäste aus ganz unterschiedlichen Branchen.

Medien-KI auf Basis verifizierter Daten

Den Anfang machte die APA – Austria Presse Agentur. Mit Verena Krawarik ging es um AustroBERT. Die APA hat das Sprachmodell im FFG-Projekt FAIRmedia entwickelt und ausschließlich mit eigenen Agenturmeldungen trainiert. Für die Trainingsläufe brauchte es ausreichend Rechenleistung: AI:AT erleichterte den Zugang zu europäischen Hochleistungsrechnern und das Onboarding, sodass aus dem Proof of Concept rasch ein nutzbares Modell wurde.

Von synthetischen Daten zur Anwendung

Felix Geremus (Another Earth) schilderte eine Zusammenarbeit, die über AI:AT zustande kam. refinq hatte bereits ein Produkt zur Vorhersage von Überflutungen. Mit synthetischen Erdbeobachtungsdaten von Another Earth und gezieltem Fine-Tuning wurde es weiterentwickelt. AI:AT brachte die beiden Unternehmen zusammen, begleitete die technische Arbeit und öffnete den Weg zu möglichen Anwendungspartnern.

Infrastruktur und Anwendung zusammen denken

Im letzten Slot erläuterte Michael Steindl (A1 Telekom Austria), welche Rolle nationale, professionell betriebene Rechenleistung für KI-Anwendungen in Österreich spielt. Danach kamen Ruben Hetfleisch (Klartext AI & AI Austria), und René Mähr (Synfia Labs), auf die Bühne. Klartext AI arbeitet an barrierefreiem Zugang zu Informationen. Synfia Labs macht Gespräche mit vielen Menschen auswertbar und liefert Organisationen so bessere Entscheidungsgrundlagen. Gemeinsam diskutierten die drei, was es braucht, damit solche Anwendungen professionell skalieren können.

Die drei Beispiele machten deutlich: KI-Wirkung entsteht nicht isoliert. Sie braucht eine klare Fragestellung, passende Daten und Technologie und vor allem die richtigen Partner:innen am Tisch. Genau hier setzt AI:AT an, als Einstiegspunkt, der Infrastruktur, Expertise und Ökosystem zusammenbringt.

Herzlichen Dank an alle Vortragenden und Gäste für den offenen Austausch!

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