Zum Inhalt springen
AI:AT – AI Factory Austria Logo

News | 23. Juni, 2026

ÖAW-Delegation zu Besuch im AI:AT Coworking Hub

ÖAW-Delegation im AI:AT Coworking Hub mit Vertreter:innen der ÖAW, AI:AT Co-Leads sowie Startup- und Coworking-Teams. / Fotocredit: APA-Fotoservice / AI:AT

Rund 40 Vertreter:innen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften informierten sich bei AI Factory Austria AI:AT über EuroHPC-Zugang, KI-Services und die Zusammenarbeit mit Startups im Hub.

Fotocredit: APA-Fotoservice / AI:AT 

Eine rund vierzigköpfige Delegation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) besuchte den AI:AT Coworking Hub in Wien-St. Marx. Geleitet wurde die Delegation von Mag. Hubertus Schmid-Schmidsfelden und Dr. Bernd Wachmann. Der Besuch bot Einblicke in die Arbeit der AI Factory Austria AI:AT, Österreichs Knotenpunkt im europäischen Netzwerk der AI Factories.

Der Austausch konzentrierte sich auf drei Fragen: Wie können Forschungseinrichtungen, Startups, Unternehmen und öffentliche Institutionen Zugang zu europäischen Supercomputing-Ressourcen erhalten? Welche Rolle spielt die ÖAW als Konsortialpartnerin von AI:AT? Und wie lassen sich wissenschaftliche Exzellenz und konkrete KI-Anwendungen schneller zusammenbringen?

Die ÖAW ist Teil des österreichweiten AI:AT-Konsortiums und bringt ihre Forschungsexpertise in ein Netzwerk ein, das KI-Infrastruktur, Daten- und KI-Services, Trainings, Trustworthy-AI-Orientierung und Matchmaking bündelt. Mit Dr. Katharina Röck, Dr. Daniel Lehner und Linus Ersing entsendet die ÖAW derzeit drei Mitarbeiter:innen an AI:AT, die zentrale Aufgaben in den Bereichen Ökosystem und Training übernehmen.

AI:AT unterstützt Organisationen dort, wo erste Ideen, Daten oder Prototypen auf neue Anforderungen treffen: bei Rechenleistung, technischer Skalierung, vertrauenswürdiger Umsetzung und beim Zugang zu passenden Partnern. Bis der österreichische KI-Supercomputer ab 2027 in Betrieb geht, begleitet AI:AT bereits heute den Zugang zu bestehenden EuroHPC-Systemen wie LUMI, Leonardo, MareNostrum 5 und JUPITER.

„KI ist ein Forschungs- und Transferfeld, in dem wissenschaftliche Exzellenz, vertrauenswürdige Infrastruktur und konkrete Anwendung zusammengedacht werden müssen. Die AI Factory Austria schafft dafür einen wichtigen Brückenkopf zwischen Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung“

Prof. Heinz Faßmann, Präsident der ÖAW

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war der Austausch mit Startups und Coworking-Teams im Hub. Junge KI-Teams und Forschungspartner arbeiten hier an Anwendungen in Bereichen wie Enterprise AI, Medien und generative KI, Health und Bio-Anwendungen, industrielle KI, Robotik und Dateninfrastruktur. Vorgestellt wurden unter anderem Dobriy AI, Leibniz Mechanics, AIleen Health und Newsroom AI.

Der Besuch zeigte damit auch, wofür der AI:AT Coworking Hub steht: KI-Projekte sollen nicht nur präsentiert, sondern mit Expertise, Rechenressourcen, Trainings und Forschungspartnern in Richtung Anwendung weiterentwickelt werden.

„Die Gespräche mit den Startups zeigen sehr konkret, warum AI:AT gebraucht wird. Viele Teams haben starke Ideen und Daten, aber der Weg zu skalierbaren, vertrauenswürdigen Anwendungen braucht Infrastruktur, technische Sparrings und ein gutes Netzwerk. Genau dafür bringen wir mit Partnern wie der ÖAW Forschung, Supercomputing und Umsetzung an einem Ort zusammen“

Dr. Karl Kugler, Co-Lead der AI Factory Austria

„Für anspruchsvolle KI-Vorhaben braucht es mehr als gute Ideen: Es braucht Zugang zu leistungsfähiger Infrastruktur, klare Prozesse und technische Begleitung. Genau hier setzt AI:AT an. Wir unterstützen Organisationen dabei, europäische Supercomputing-Ressourcen praktisch nutzbar zu machen und schaffen zugleich die Grundlage für KI-optimierte Kapazitäten in Österreich“

Dr. Markus Stöhr, Co-Lead der AI Factory Austria

Über AI Factory Austria AI:AT

Die AI Factory Austria AI:AT ist Österreichs nationale AI Factory im Rahmen des EuroHPC Joint Undertaking. Sie wird vom AIT Austrian Institute of Technology und Advanced Computing Austria (ACA) gemeinsam geleitet und von einem österreichweiten Konsortium umgesetzt, zu dem auch die Österreichische Akademie der Wissenschaften zählt. AI:AT verbindet Zugang zu europäischer und künftig österreichischer KI-optimierter Hochleistungsinfrastruktur mit einem physischen Hub, Services, Trainings und Ökosystem-Matchmaking.

Die Initiative wird durch das European High-Performance Computing Joint Undertaking (JU) unter Fördervertrag Nr. 101253078 kofinanziert. Das JU wird durch Horizon Europe der Europäischen Union sowie Österreich (BMIMI/FFG) unterstützt.

Share

Newsletteranmeldung / Subscription